
(Quelle: ADAC)
E=mv²/2, nach dieser simplen Formel aus der Dynamik berechnet man die Bewegungsenergie eines Körpers. Was das verherende Resultat dieser theoretischen Berechnung sein kann, hat der ADAC jetzt in der Praxis mit einem Crashtest eindrucksvoll demonstriert.
Trotz der ausgezeichneten Sicherheitsausstattung des Fiat (5-Sterne im NCAP) würde die Überlebenswahrscheinlichkeit der Insassen im gezeigten Versuchsaufbau praktisch bei null liegen, während die Passagiere im Q7 den Crash mit leichten Verletzungen überstanden hätten.
Der Grund für das erschütternde Testergebnis liegt zum einen in der erheblichen Massedifferenz der beiden Fahrzeuge und den daraus resultierenden Kräfte, vor allem aber an dem fehlenden "Partnerschutz" des Q7. Die Längsträger des Audi haben bei dem Versuch regelrecht die Fahrgastzelle des Fiat durchbohrt. Würde man bei der Konstruktion eines solchen SUV auf zwei einzelne Längsträger zugunsten einer breiten und hohen Frontstruktur verzichten, könnten die entstehenden Kräfte besser absobiert werden.
"Das Problem des mangelnden Partnerschutzes, das der ADAC jetzt am Beispiel des Q7 aufgezeigt hat, ist jedoch keinesfalls auf dieses Fahrzeug beschränkt. Der ADAC fordert, dass die Autohersteller dem Partnerschutz künftig mehr Aufmerksamkeit schenken müssen. Aber auch an den Gesetzgeber appelliert der Club. Er sollte im Rahmen des Zulassungsverfahrens die Anforderungen für den Partnerschutz verschärfen und ergänzende Partnerschutz-Crashtests einführen. "
Quelle: ADAC
Das Video des Crashtests:








