
(Foto: Audi AG/Iman Baradaran)
Im Rahmen des Projekts "Audi Design UNIverse" hat Audi einige europäische Design-Studenten eingeladen, ihre Visionen der zukünftigen Audi-Formensprache vorzustellen. Mit dabei war auch die Studie "GTron" von Iman Baradaran - ein Entwurf, der verdächtig seriennah aussieht. Vielleicht ein erster Vorgeschmack auf das Design eines kommenden Audi A9?
Es wird schon länger darüber spekuliert, dass Audi die Modellpalette auch nach oben hin ausbaut und oberhalb des A8 ein Coupe-Variante des großen Audis positioniert. Der neue Über-Audi wäre dann ein direkter Konkurrent des Mercedes CL, der bislang das Feld der Luxus-Coupes allein abgrast. Wenn Audi sich zu diesem Schritt entschließen sollte, wäre es schon fast eine Straftat wenn Audi nicht ein paar Designelemente des "GTron" von Iman Baradaran aufgreifen würde. Aber wer weiß, vielleicht haben sie es ja bereits. Zugegeben, ziemlich viele Konjuktive in einem Satz, aber die Skizzen sehen wirklich sehr seriennah aus und könnten ein erster Versuch sein, die neue Designsprache auf Akkzeptanz zu testen.
Aber wo wir schon beim wilden Spekulieren sind: Vielleicht ist es auch kein Vorgeschmack auf den A9, sondern auf eine zweitürige Coupe-Variante des A7? Immerhin haben sich viele bei der Markteinführung gewundert, dass Audi die neue Baumreihe mit dem Suffix "Sportback" kommuniziert. Warum nicht also die beiden hinteren Türen streichen und eine Coupe-Variante anbieten?
Vielleicht machen wir uns aber auch ein paar Gedanken zuviel über die wirklich sehr gelungene Studie von Iman Baradaran. Auf jeden Fall hat er bereits geschafft, was ein gutes Design schaffen sollte: man redet darüber.

Noch mehr Bilder der Designstudie GTron und der anderen UNIverse Projekte findet Ihr auf der Facebookseite von Audi Deutschland. Bei der Gelgenheit bitte auch gleich liken ;-)
Bildquelle: Audi AG








Ich wersteh das nicht, die letzten 10 Jahre hatte Audi immer ein super Design, klar, sportlich, klassisch, die Autos der letzten 10 Jahre waren nie ein Eyecatcher, wirken dafür aber auch heute noch frisch...
Trotzdem müssen Studenten endlich aufhören dürfen, Themen und Formen danach auszuwählen, ob sie ihrer Karriere nutzen – und stattdessen kreativ und versponnen an dem radikalen Wandel der individuellen Mobilität arbeiten, der in den nächsten 5 - 10 Jahren zwingend kommen wird, weil er kommen muss.
(Ich bin gerade zu faul, mir für die allfälligen Fremdworte deutsche Entsprechungen zu suchen, dafür bitte ich um Entschuldigung.)
Ihre Aussage, dass er in der Designabteilung nicht stört, finde ich unpassend! Er hat es aber dann bis dort geschafft und liefert mehr ab, als hier und da ein Fremdwort. Und noch führt die aktuelle Designlinie weiter zum Erfolg. Änderungen sind ja vorgesehen.
BG
Calvin trollt los und ihr geht an die Decke. Lasst ihn doch einfach mal 10 Thread komplett unkommentiert und der Bursche sucht sich einen anderen Blog zum rumnerven.
Verbeisst euch doch nicht in jeden Knochen den die BlogTrolle euch hier hinwerfen - ist die Mühe doch nicht wert.
Ist es etwa Audi, die, ohne es zu wissen, zum caritativen Verein geworden sind, und Autos verkaufen, die sich nicht rechnen?
Dem stünde zum Beispiel ein A2 entgegen (meines Wissens nach das einzige nicht erfolgreiche Modell in der jüngeren Geschichte von Audi).
Obwohl im Nachhinein ist der A2 erfolgreich geworden, da er teilweise immer noch unserer Zeit voraus ist und sich als Gebrauchter wie warme Semmeln verkauft.
Es könnte natürlich auch sein, dass du schief gewickelt bist.
Dafür sprechen die Verkaufszahlen des A7, der sich per Juli 2012 europaweit genau 7653 Mal verkauft hat.
Der CLS kam demgegenüber auf 7547 Verkäufe.
Vielleicht kannst du Verkaufszahlen für Übersee liefern aber es sieht so aus, als wäre der Audi A7 äußerst erfolgreich.
Die Frage, wer auf dem Holzweg ist, kann somit eindeutig beantwortet werden. Du.
mfg
p.s.: Lange Lieferzeiten sind natürlich keine Garantie für hohe Nachfrage aber sie deuten doch sehr deutlich darauf hin.
p.p.s: Der A7 und umstrittenes Design? Warum dann wohl hochdotierte Designpreise wegen dem A7 an Audi gingen und namhafte Designer des Lobes voll waren?
Ich denke eher, das A7 Design ist vor allem bei BMW'lern umstritten, wenn du verstehst, was ich meine *zwinker*
@Calvin: Meines Wissens ist der A9 als Coupé (bzw. Sportback) längst beschlossen und dürfte sein Design-Freeze hinter sich haben. Der europäische Markt verliert Jahr für Jahr an Bedeutung. Es spielt doch beinahe keine Rolle mehr, ob ein Modell hier bei uns reüssiert.
Aber das ist ein anderes Thema.
Das ist das gute an Audi. Man kann auch Nischenmodelle kaufen, die andere Hersteller schon aus dem Programm geschmissen hätten.
für ein von der subventionierten "Fachpresse" hochgelobtes Fahrzeug und die Resonanz der Kunden.
Neigen ja auch gerne zu Übertreiben ;)
Mal sehen wie sich das ganze entwickelt. Das Auto spricht ja ein ganz anderes Kundenklientel an als ein Audi A6 und A8 Kunde.
Es ist müßig, Absatzzahlen eines (meinetwegen auch viertürigen) Coupés mit denen von Limousinen und Kombis zu vergleichen.
Da die Hauptklientel in dem Preissegment bei Dienstwagenfahrern bzw. konservativen älteren Herren zu finden ist.
Solange sich das Ding ausreichend verkauft, daß man Geld damit verdient, ist es ein Erfolg. Und ich bin mir sicher, beim A7 ist das der Fall.
Eine Marke besteht nun mal nicht nur aus Volumenmodellen, s. Audi R8. Oder z.B. auch Mercedes CL.
mfg,
Robert
Wirtschaftlich betrachtet ist er nunmal kein Erfolg, unabhängig
davon ob sich andere Modelle besser verkaufen. Er ist das beste Beispiel
für ein von der subventionierten "Fachpresse" hochgelobtes Fahrzeug und die Resonanz der Kunden.
Vom A7 Sportback gingen im selben Zeitraum 1.227 Fahrzeuge in die USA. Damit haben sich die Vereinigten Staaten bereits nach wenigen Monaten als größter Absatzmarkt für den A7 etabliert.
Korregiere mich wenn ich mich irre, aber so gescheitert, hört sich das Mediengeschwätz da oben nicht an. Aber natürlich ist alles nur hochgeredet ;)
grüsse