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Home A1 Audi Future Lab Mobility 2012: Kurztest des A1 etron Dual Mode

Audi Future Lab Mobility 2012: Kurztest des A1 etron Dual Mode

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Letzte Woche gab Audi mit dem "Audi Future Lab Mobility" Journalisten und Bloggern einen Einblick in die nah und fern liegenden Zukunftsvisionen der Ingolstädter. Bei der Gelegenheit konnte ich auch ein paar Runden mit dem neusten etron Interpretation drehen - genauer gesagt mit dem A1 etron.

Mal ehrlich, steigt jemand noch durch die Vielzahl an unterschiedlichen Hybridkonzepten und etron-Studien durch? Mir fällt es angesichts der Buzzword-Flut aus Hybridantrieb, PlugIn-Konzept, Range-Extender und Rekuperation jedenfalls schwer. Der neuste A1 etron macht die Verwirrung komplett, den schließlich gibt es bereits einen A1 etron, der bereits seine Runden in einem kleinen Flottenversuch dreht. Im Gegensatz zu seinem fast eineiigen Zwilling, geht der neue A1 etron aber einen anderen Elektroweg. Statt eines E-Motor inklusive Range-Extender, teilen sich bei der Neuinterpretation zwei E-Motoren und ein Dreizylinder 1,5 TFSI den Platz unter der Haube. Kommt euch bekannt vor? Sehr gut möglich, denn das gleiche Antriebskonzept steckt auch unter dem Multiframe-Kleid des "Audi crosslane coupes". Anders als bei vielen derzeitigen Hybrid-Modellen wird der Benziner aber auf eine Nebenrolle degradiert. Den hauptsächlichen Antrieb übernehmen die beiden E-Motoren, die direkt mit den Rädern verbunden sind. Das führt im Endeffekt dazu, das der A1 etron mit nur einem Gang unterwegs ist, was für ein echtes E-Fahrfeeling sorgt. Den Strom beziehen die beiden Kraftpakete aus der LiIon-Batterie, die via Plugin-Anschluß am Hausnetz aufgealden werden kann. Erst wenn der Saft erschöpft ist oder der E-Antrieb bei stärkeren Beschleunigungen Verstärkung anfordert schaltet sich der 1,5TFSi hinzu und unterstützt die E-Motoren oder lädt den Akku wieder auf.

Aber wie fährt er sich denn jetzt? Ziemlich elektrisch! Aufgrund des Ein-Gang-Getriebes kommt schon ein wenig Autoscooter-Feling auf und der Kleine beschleunigt wie an einem Gummiband gezogen auf Landstraßentempo. Das Hinzuschalten des Benziners nimmt man kaum wahr. Erst im Stand gibt sich der Dreizylinder durch seine etwas unausgeprägte Laufkultur zu erkennen. Dank der Systemleistung von 177PS ist man auch immer mit dem guten Gefühl unterwegs in jeder Situation noch einige Kraftreserven wecken zu können. Und dabei soll der A1 auch nur 1,5l verbrauchen. Benzin wohlgemerkt, denn die Akkuladung über die Steckdose wird nicht in den Verbrauch mit einberechnet.

Ist der A1 etron Dual-Mode denn jetzt die Antowrt auf die Frage, wie wir in den nächsten zehn bis fünfzehn Jahren unterwegs sein werden? Gute Frage nächste Frage. Das Dual-Mode Konzept hat bestimmt seine Vorzüge, aber auch seine Nachteile gegenüber anderen E- und Hybridkonzepten. Welches Konzept sich durchsetzen wird, entscheiden die Verantwortlichen bei Audi - und die Kundschaft, die den Zukunftsaufpreis zahlen werden muss.



 
Kommentare (2)
hm,
2 Dienstag, den 09. Oktober 2012 um 15:04 Uhr
r8v8
also ich komme da nicht ganz mit. so wie ich das verstanden habe (wohl falsch) ist der einzige unterschied zwischen obigem fahrzeug zu einem e-tron rangeextender, dass obiges zwei e-motoren hat die direkt auf die räder wirken plus einen verbrenner der nicht in das e-modul integriert ist. der motor im obigen fahrzeug ist also auch als range-extender ausgelegt?
falls das, was ich mir da zusammengedacht habe, stimmt, so ist es für mich unerheblich, welches konzept zum zuge kommt. allerdings glaube ich, dass die obige variante teurer wird. wichtig ist nur: range extender muss sein. ich würde mir auch einen im r8-e-tron wünschen, und sei es ein zwei-zylinder-notmotor. pure elektrofahrzeuge sind reichweitenmäßig (für mich) einfach uninteressant. grundsätzlich stellt sich mir auch die frage, warum man diese technolgien für den A2/e-tron reservieren möchte, wenn dieses fahrzeug doch nun erst in ein paar jahren kommt. aber das ist ein anderes thema.
Bitte genauer
1 Montag, den 08. Oktober 2012 um 19:39 Uhr
cer (Autoauge)
Interessant, auch wenn's im Gegensatz zum Design einer weiteren neuen Sportwagenstudie keine Kommentare provoziert.
Was steckt denn genau hinter diesem Satz:
"Das Dual-Mode Konzept hat bestimmt seine Vorzüge, aber auch seine Nachteile gegenüber anderen E- und Hybridkonzepten."
Wo und wie sind Nachteile spürbar geworden?
Offenbar will Audi alles tun, nur keinen Schnellschuss, und probiert jetzt mal schnell ein paar Wege zur E-Mobilität durch.
Ich halte das RangeExtender-Konzept für den richtigen Weg, aber ich bin ja nur Designer und kein Fahrzeugingenieur. Und so frage ich mich, was Audi bewegt hat, nach dem Minimotor in der ersten A1 e-tron Serie, jetzt einen ausgewachsenen Mittelklassemotor zusätzlich zu den E-Motoren in das Autochen zu pflanzen. Und mich interessiert, was nun gegen dieses Konzept (und für das vernünftgere mit dem kleinen RE spricht…

Gerne erwarten wir (naja, ich und meine Jacke jedenfalls) außerdem natürlich weitere Berichte vom Future Lab.

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